:: Kulturimpulse vom 17.01.2019
Chemnitz
Fritz Theater
19 Uhr

Spätestens seit dem Kinoerfolg mit Meryl Streep in der Hauptrolle kennt sie fast jeder, die Geschichte von Florence Foster Jenkins, der schlechtesten Sängerin der Welt. Im New York der 1940er Jahre war sie ein absolutes Gesellschaftsereignis. Die begeisterte Sopranistin, die kaum einen Ton traf, quälte und quietschte sich munter durch die schwierigste Gesangsliteratur. Das Tragische war, dass sie selbst glaubte, mit engelsgleicher Stimme die Welt zu bezaubern. Tatsächlich aber bogen sich bei ihrem Gesang die Balken und die Zuschauer vor Lachen. Der britische Theaterautor Peter Quilter hat aus dieser Geschichte eine Komödie gemacht, die am Londoner Westend ein Riesenerfolg war. "Glorious!" ist zugleich eine berührende Hommage an eine Frau, deren Lebensfreude und Hingabe an die Musik absolut ansteckend sind. In Chemnitz können Sie das Stück noch drei Mal im Fritz Theater sehen – heute, morgen und übermorgen. Die heutige Vorstellung beginnt um 19 Uhr.

Leipzig
Theater der jungen Welt
20 Uhr

Mit einer großen Portion Glück startet das Theater der jungen Welt Leipzig ins neue Jahr. Bei der fünften Auflage des "Glückstages" zeigt heute Benjamin Vinnen, der zum Ensemble des Theaters gehört, ein Best-of aus seinem Programm "Sprechen Sie Vinnisch?". Dabei entführt er das Publikum auf eine persönliche, musikalische Reise. In selbstgeschriebenen Liedern erzählt er von schnittigen Franzosen und einer Urlaubsromanze in Finnland, er verbindet in seinem chansonesken Liederabend Kindheitserinnerungen, Sehnsüchte und Alltagsmomente. Außerdem erfahren Sie, was Flugangst mit Glück zu tun hat und welche Glücksmomente im Lampenfieber zu finden sind. Der "Glückstag" mit Benjamin Vinnen beginnt um 20 Uhr im Theater der jungen Welt.

Dresden
Scheune
20 Uhr

Comedy heute in der Scheune Dresden. Zu Gast ist Özcan Cogar. Er ist komisch, ohne albern zu sein. Das zeigt auch der Titel seines aktuellen Programms „Old School – Die Zukunft kann warten“. Mit seinem Charme schafft Cosar es, über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu reflektieren, ohne sich nach billigen Lachern zu strecken. Er ist weder bissig noch aggressiv, denn er kennt die leisen Töne. Desto lauter wirkt das Lachen des Publikums. Denn böse sein, kann er trotzdem. Özcan Cogar – heute um 20 Uhr in der Scheune in Dresden.