:: Kulturimpulse vom 21.11.2019
Chemnitz
Stadthalle
19 Uhr

In Chemnitz lädt die Robert-Schumann-Philharmonie zum 3. Sinfoniekonzert der Saison. Auf dem Programm stehen zwei Werke von Dmitri Schostakowitsch und Johannes Brahms. Den Anfang macht das 2. Cellokonzert von Schostakowitsch. Entstanden auf der Insel Krim zwischen seinen düsteren Vokalsinfonien ist es genau wie diese von Weltschmerz durchdrungen. Passend dazu und zum gestrigen Buß- und Bettag gibt's im Anschluss das Requiem von Johannes Brahms. Das Besondere: Die Bibelpassagen sind in deutscher Sprache vertont und frei von jeglichen Konventionen einer lateinischen Totenmesse. Das 1868 in Bremen uraufgeführte Werk verhalf Brahms zum internationalen Durchbruch. Für die Vokalpartien bei der Chemnitzer Aufführung sind u.a. der Philharmonische Chor Dresden und die Kantorei der Kreuzkirche Chemnitz mit dabei. Am Pult steht Generalmusikdirektor Guillermo García Calvo. Das Sinfoniekonzert der Robert-Schumann-Philharmonie beginnt um 19 Uhr.

Dresden
Friedrichstatt Palast
20.30 Uhr

"Jazz wird's kriminell" – so der Titel einer musikalischen Lesung in Dresden. Und dabei wird es zugleich auch schon weihnachtlich. Denn die Vogtländerin Petra Steps und der Dresdner Francis Mohr haben sich ins Erzgebirge aufgemacht und von dort schaurige Weihnachtskrimis mitgebracht. Zusammengefasst sind sie in einer Anthologie namens „Glück Auf – Oje du fröhliche“. Einige davon lesen Petra Steps und Francis Mohr zu kriminell-jazzigen Melodien von Micha Winkler & The Knacki's. 20.30 Uhr im Dresdner Friedrichstatt Palast.

Leipzig
Krystallpalast Varieté
20 Uhr

Die Täuschung der menschlichen Sinne hat viele Facetten. "Schöner Schein" – Die Zaubershow heute in Leipzig zeigt einige davon. Von klassischen Manipulationen über Taschenspiele, Comedy, Pantomime und Mentalmagie bis zu spektakulären Großillusionen – das Publikum wird nach allen Regeln der Zauberkunst hinters Licht geführt. Preisgekrönte Meister der Magie schwingen den Zauberstab und bringen die Zuschauer immer wieder zum fassungslosen Staunen, Rätseln, aber auch zum Lachen. Hier kann man internationalen Stars genau auf die Finger schauen, inklusive der ersten "Magierin des Jahres". Unwiderstehlicher Lug und Trug und ein echtes Erlebnis für die ganze Familie verspricht die Zaubershow "Schöner Schein" im Krystallpalast Varieté in Leipzig. Beginn ist um 20 Uhr.
:: Kulturimpulse vom 22.11.2019
Dresden
Societätstheater
20 Uhr

Musik aus Argentinien gibt es am Abend bei den Jazztagen Dresden. „In meiner Welt gibt es keine Grenzen, keine Flaggen, in meiner Welt spielt Hautfarbe oder Religion keine Rolle“, singt Lily Dahab. „Wir sind alle Kinder aus einer gemeinsamen Wurzel, unter demselben Himmel.“ Unter diesem Himmel hat sie mit einer multinationalen Band großartige Lieder aus ihrer Heimat Argentinien, aus Brasilien, Uruguay, Chile und Spanien, Klangfarben aus Tango, argentinischer Folklore, Samba, Bossa und Flamenco versammelt – und in ihrer einzigartigen Weise mit Jazz verknüpft. Ihre Musik ist ein bewegendes Bekenntnis zu kreativem Miteinander und zur Sehnsucht nach Frieden – und birgt zugleich eine Menge musikalischer Schätze aus sieben Jahrzehnten. Leipzig
Schaubühne Lindenfels
20 Uhr

Bon anniversaire! Die Französischen Filmtage in Leipzig feiern ihren 25. Geburtstag. Und das mit einem rauschenden Fest im Ballsaal der Schaubühne Lindenfels. Bianca Casady von CocoRosie zeigt zu diesem Anlass ihre Performance »The Unhold Story of ...«. Danach legt DJ Sergej Klang tanzbare Musik à la française auf. Snacks und Drinks gibt es in der Kino-Lounge. Allez, on attaque! Chemnitz
Schauspielhaus
20 Uhr

„Mondlicht und Magnolien“ zeigt das Schauspielhaus Chemnitz. Hinter den Kulissen von Hollywood brodelt es: "Vom Winde verweht" steht auf der Kippe. Die Dreharbeiten haben gerade begonnen, doch nichts ist so, wie es sein soll. Produzent David O. Selznick greift zur einzig möglichen Lösung in dieser Situation und schließt den Regisseur, den Autor und sich selbst in seinem Büro ein... Das Stück von Ron Hutchinson ist zugleich eine urkomische aber auch bitterböse Hommage an die Traumfabrik Hollywood.