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Vorgestellt: "In Team" von Sylvi Piela

Musik der 80er Jahre für den Strandbesuch, so könnte man das erste Album von Sylvi Piela beschreiben. Und deshalb fand die Record Release Party von "InTeam" wohl auch am Puro Beach in Dresden statt. Die gebürtige Crimmitschauerin studierte Gesang - Jazz/Rock/Pop an der Musikhochschule Dresden und in Rotterdam. Sie erhielt ein Stipendium für Jazzgesang und qualifizierte sich an der Stage School Hamburg. Außerdem machte Sylvi Piela sich als Songwriterin einen Namen und produziert Musik für Medien und Künstler. Seit zehn Jahren tritt Sie mit ihrer Band auf Galas, Bällen und Firmenevents auf und hat nun ihr erstes Album herausgebracht.

Das bezaubert durch bekannte Hits der 80er Jahre, wie Shout (Tears for Fears), I wanna dance with somebody (Whitney Houston) und On the radio (Donna Summer), in loungigem Gewand. Beim Hören hat man sofort den Wiedererkennungseffekt des Originals aber genauso schnell gewöhnt man sich an die chillige Fassung, denn die Arrangements sind eingängig und bestechen durch gute melodische Ideen.

Begleitet wird Pielas weiche, einschmeichelnde Stimme von André Schubert (drums), Christan Witecey (Keyboars) und Ive Kanes (Saxophon). Natürlich kommen auch die elektronischen Einflüsse nicht zu kurz, aber das erwartet man bei einem Longe Album wie diesem.

Alles in allem eine entspannte Produktion, genau das Richtige für die heißen sächsischen Sommerabende.

"In Team" von Sylvi Piela verschenken oder bestellen.

Und reinhören können Sie:

  • Dienstag: 17.00 Uhr
  • Donnerstag: 10.00 Uhr
  • Sonntag: 11.30 Uhr

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Vorgestellt: "Symphonicities" von Sting

Der britische Sänger, Gitarrist und Schauspieler Sting, alias Gordorn Matthew Thomas Summer, gehört längst zu den konstanten Größen im Rock- und Popgeschäft und seine Songs wie "Englishman In New York" oder "Roxanne" zählen zu den Klassikern des Genres. Zeit um Neuland zu betreten.

In seinem aktuellen Projekt "Symphonicities" setzt sich Sting mit den Möglichkeiten orchestraler Arrangements auseinander und schafft in Zusammenarbeit mit renommierten internationalen Künstlern eine musikalische Neuinszenierungen vieler seiner bekanntesten Titel. Doch es entstand mehr als ein einfaches Crossover. Vielmehr handelt es sich um ein Ausreizen der Grenzen zwischen Klassik, Rock und Pop.

Die Songs wurden vom Royal Philharmonic Concert Orchestra unter der Leitung von Steven Mercurio zu einem komplexen, spannungsreichen Gewebe verwoben. Stings markante Stimme lässt die Titel zwischen melancholisch atmosphärischen oder auch extrem dynamischen Klängen, die ihre Wurzeln im Rock nicht verbergen können und sicher auch nicht wollen, chanchieren.

Im Oktober wird der Sänger 59 Jahre alt. Sein künstlerisches Schaffen, dessen Grundlage schon immer klassische Musik war, ist geprägt von großer Experimentierfreude und unterschiedlichsten stilistischen Einflüssen. Dies zeugt nicht von Beliebigkeit, sondern ist das Produkt einzelner Lebensphasen und der beständigen Suche nach musikalischen Dimensionen. "Symphonicities" ist eine weitere Facette dieses Prozesses. Die CD verzaubert Sie mit leidenschaftlich interpretierten Titeln, die Sie in musikalische Geschichten entführen.

»Für mich war das ein spannender Weg, und ich bin sicher, dass ich noch nicht am Ende der Frage angekommen bin, welches Erstaunen mit Orchestermusik heute möglich ist.« (Sting)

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Und reinhören können Sie:

  • Dienstag: 17.00 Uhr
  • Donnerstag: 10.00 Uhr
  • Sonntag: 11.30 Uhr

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Vorgestellt: "Troubadour Reunion" von Carole King und James Taylor

Carole King und James Taylor haben die Popmusik der 60er und 70er nicht nur beeinflusst. Sie haben sie geschrieben. Die Drifters, die Everly Brothers, sogar die Beatles und Aretha Franklin spielten ihre Songs. Anfang der 70er trafen die Trendsetter der damaligen Musik aufeinander. Es entstand eine unvergleichliche Tour und eine lange Freundschaft. Über 30 Jahre hat es gedauert, bis die Größen auch musikalisch wieder zusammengefunden haben. "Die Troubadour Reunion" World Tour mit der Carole King Band brachte 2007 ein Livealbum hervor, dass seinen Wurzeln mehr als treu bleibt. Reifer Country aus dem Herzen Amerikas erwartet Sie, nicht mehr und nicht weniger. Das Besondere an der Musik ist die spürbare Verbundenheit von Carole King und James Taylor. Taylor formuliert sie so: »Als Carole und ich zusammen spielten, haben wir die selbe Sprache gesprochen. Es war, als hätten wir dieselben musikalischen Gene.« Die musikalischen Wurzeln sitzen bei beiden tief. Sie haben sich besonders in die Stimme von Carole King eingegraben. Dieses Album ist mit Songs wie "You’ve got a friend" oder "Will you love me tomorrow" ein lebendiges Urgestein. "Lebendig", weil die Musik von der Reife der Musiker lebt. "Urgestein", weil die Songs als Zeitzeugen der 70er eine unglaubliche Stärke besitzen.

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  • Dienstag: 17.00 Uhr
  • Donnerstag: 10.00 Uhr
  • Sonntag: 11.30 Uhr

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Vorgestellt: "Big Moon" von Faith Gibson

»Es gab einen Punkt, an dem ich gemerkt habe, dass es lächerlich ist, aus Schüchternheit die Dinge nicht zu machen, die ich immer machen wollte.« Diese Einsicht von Faith Gibson ist eine Wohltat für den internationalen Jazz. Jetzt hat die Sängerin ihr zweites Album "Big Moon" auf dem Markt. Aus gutem Musikerhause entsprungen, hat sich die Amerikanerin in ihrer Heimat bereits etabliert. Nun kommt auch Deutschland in den Genuss.

Ihre Stimme ist keine aufsehenerregende Röhre, aber sie ist ehrlich, unprätentiös und eine Wohltat für das alltagsstrapazierte Ohr. Ihr sanftes Vibrato und die exakte Stimmführung geben auch Standards von Duke Elllington ("Love You Madly") einen neuen Anstrich. Trotz der schnörkellosen Stimme von Faith Gibson wird das Album nicht langweilig. Und hier kommen die Instrumente ins Spiel: Gitarrist Jo Gehlmann versetzt Stücke wie "Too Darn Blue" mit Sololinien, die den Hörer nicht weghören lassen. Wolfgang Köhler beweist gleich vom ersten Track ("Scrath It") an, dass seine agilen Hände niemanden loslassen, der auch nur kurz hineinhören wollte. Die Musik steht im Vordergrund und nicht die Leitungsfähigkeit der Stimmbänder. Faith Gibson lässt die Kompositionen leben. Und die können sich hören lassen. Zwischen Standards von Duke Ellington oder Irving Berlin und cool Jazz bekommen Sie, liebe Hörer, mit "Big Moon" alles, was das Ohr begehrt, ... nur eben zugeflüstert.

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Und reinhören können Sie:

  • Dienstag: 17.00 Uhr
  • Donnerstag: 10.00 Uhr
  • Sonntag: 11.30 Uhr

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Vorgestellt: "The Sellout" von Macy Gray

Macy Gray hat noch nie einen Song außerhalb des Aufnahmestudios geschrieben. Und auf ihrem neuen Album mit dem selbstbewussten Namen "The Sellout", "der Ausverkauf", ist genau das zu hören. Ein so durchproduziertes Album hat die 42 jährige noch nie abgeliefert. Sogar alte Synthesizer baut die Soulqueen in ihre Songs ein. Verschroben wie ihre Stimme liefern die Sounds allerdings einen runden Eindruck zusammen mit dem Gesang ab. Die Gute klingt immer noch, als hätte sie einen Heliumballon verschluckt und dafür lieben wir sie. Auch an ihrem entspannten Soul in der Stimme hat sich nichts geändert. Die Zusammenarbeit mit Produzenten Manny Marroquin bringt allerdings eine deutliche Orientierung an den MTV-Charts ans Licht. Nachdem Marroquin Lady Gaga, Rihanna oder Jay Z produziert hat, lässt sich der RnB-Hip-Hop-Einschlag auch bei Macy Gray nicht mehr leugnen.

Die Co-Produktionen mit den Rockern Velvet Revolver oder Hip Hop Legende Bobby Brown gehören nicht zu den starken Momenten des Albums. Macys neue Stärken liegen in gelungenen Kreuzungen aus gewohnt entspanntem Soul, tiefen Beats und dem Computerspielsound der 90er Jahre. Auch im Discohit "Lately" harmoniert der ungewohnte Stil fantastisch mit der queren Stimme der Soulsängerin.

Drei Jahre Künstlerpause bringen einen neuen musikalischen Einschlag der Lady hervor. So verrückt das Album klingt, es groovt und wird damit der Künstlerin Macy Gray mehr als gerecht.

"The Sellout" von Macy Gray verschenken oder bestellen.

Und reinhören können Sie:

  • Dienstag: 17.00 Uhr
  • Donnerstag: 10.00 Uhr
  • Sonntag: 11.30 Uhr